DEEN

Felix Mendelssohn Bartholdy

Werke für Cello und Klavier
David Geringas, Ian Fountain (2008)
Profil Edition Günter Hänssler PH08003 (72´29)

Ausgezeichnet mit dem Supersonic Award

Fonoforum
… Geringas lässt sein Cello singen und schwelgen, ohne zu übertreiben. Immer wieder packt er auch kraftvoll und mit Temperament zu, sein herb eingedunkelter Ton prägt den Klang der Aufnahme markant.

 
Euphorisch. Als Ergänzung zu den Originalkompositionen für Violoncello und Klavier haben David Geringas und Ian Fountain für ihr Mendelssohn-Projekt sechs Werke aus dem reichen Fundus der „Lieder ohne Worte“ aus­gewählt, die Bearbeitungen stammen von dem Cellisten Alfredo Piatti. Geringas lässt sein Cello singen und schwelgen, ohne zu übertreiben. Immer wieder packt er auch kraftvoll und mit Temperament zu, sein herb eingedunkelter Ton prägt den Klang der Aufnahme markant. Auch der Klavierpart, dem Fountain klare Kon­turen gibt, ist eine Herausforderung. Wohl in jedem Takt wird hier erkennbar, welch ein profilierter Pianist Mendelssohn gewesen sein muss. Ein substantieller, von Begeisterung und Spielfreude getragener Beitrag zum Mendelssohn-Jahr.

Norbert Hornig, 2010


Pizzicato
… Ganz große Kunst erlebt der Hörer mit dem Cellisten David Geringas und dem Pianisten Ian Fountain, der übrigens 1989 als jüngster Preisträger den Arthur Rubinstein-Wettbewerb gewonnen hat. Die klanglich hervorragende Aufnahme zeigt die beiden Musiker in komplettem Einverständnis: der Part des Pianisten
ist hier ebenso wichtig wie der des Cellisten. Und Fountains perlendes und klares Spiel ist ein wun­derbares Pendant zu dem dunklen, vibrierenden Celloton von David Geringas. Die beiden Sonaten werden ergänzt durch sechs innig gespielte ‚Lieder ohne Worte‘ (Adaptation für Cello und Klavier von dem 1822 geborenen Alfredo Piatti) sowie durch eine herausragende Interpretation der ‚Variations concertantes‘ op. 17. …
Steff